seit 1991 am platz, seit 2010 unseres

Ein Wohnzimmer für Wien.

Das Lokal am Karmeliterplatz gibt es seit 1991. 2010 haben wir es übernommen — den Namen behalten, das Konzept komplett neu gedacht. Der Traum war eine Gastwirtschaft mit einem Saal, in dem Konzerte, Ausstellungen und Abende stattfinden, die man so schnell nicht vergisst.

Seitdem hängen Plakate der polnischen Plakatschule der 60er an den Wänden, läuft polnischer Jazz neben Wiener Klassik, laufen Schwarz-Weiß-Filme über die Mauer. Aus einer Bar ist ein Kulturtreffpunkt im Karmeliterviertel geworden: Musikerinnen, Schriftsteller, Schauspielerinnen — und wunderbar gewöhnliche Menschen, die wegen des Essens kommen und als Freunde wieder gehen.

warum „tachles"?

„Tachles" kommt aus dem Jiddischen und heißt: zur Sache kommen, ohne Umschweife reden. Wir haben den Namen aus Respekt vor der Geschichte und der vielfältigen Kultur des zweiten Bezirks behalten, mit dem die jüdische Kultur seit Jahrhunderten eng verbunden ist. Und weil er sagt, wofür wir stehen: Ehrlichkeit und gute Küche ohne unnötige Zutaten.

wir sind für dich da

Das Team.

Drei, denen das Tachles gehört — dazu der Mann hinter der Bar und ein Team, das den Rest möglich macht.

Marcin

marcin

Gründer · Küche, Bar, Service

Koch von Beruf, Musikliebhaber und Sportler aus Leidenschaft. Ein Ein-Mann-Orchester mit offenem Ohr — für das Team genauso wie für die Gäste. Alle nennen ihn die Seele des Hauses. Bei ihm landen auch die Anfragen für den Keller.

Magda

magda

Gründerin · die graue Eminenz

Ihr Königreich ist die Küche: Dort wiegt, misst und verfeinert sie wie eine Alchemistin die Rezepte unserer Großmütter und ihre eigenen. Sie hält das Team zusammen — Mutter, Lehrerin und Aufpasserin in einer Person. Ihre Themen: Alchemie, Astrologie, Astronomie, Tanz und glückliche satte Bäuche.

Daniel

daniel

Gründer · Geschäftsführer

Musiker und Mathematiker, engagiert für Menschenrechte, für Hilfe, für Kunst und Kultur. Unser stiller Berater, wenn eine Sache kompliziert wird.

Robert

robert

Chef de Bar

Macht aus einem grauen Tag einen Tanz am Strand: immer ein Lächeln, immer eine neue Cocktail-Kreation, immer ein Spruch für alle am Tresen.

Mehr Bilder aus dem Haus.

Womit wir uns verbinden

Polnisches Institut Wien · Österreichische Chopin-Gesellschaft · Global Family · Pint of Science · Abende für Songwriter, junge Künstlerinnen, Musiker, Dichterinnen und Autoren. Unsere Lieferanten sind lokale Familienbetriebe.

sagen nicht wir

Ausgezeichnet.

»WAHRSCHEINLICH DIE BESTEN PIEROGI WIENS«

Gault&Millau 2026

Vorzügliche Pierogi“ — Die Presse

Auszeichnungen

Eigene Plaketten. Habt ihr die Originalzeichen der Veranstalter samt Freigabe, tauschen wir sie aus.

ein augenzwinkern

Sie hätten hier gesessen.

Drei Wiener Gäste, die nie kommen werden — und drei Sätze, die trotzdem zu uns gehören.

Frédéric Chopin — historisches Porträt

Frédéric Chopin

1810–1849

Wo Chopin sich wohlgefühlt hätte.

Er hat in Wien gespielt, bevor ihn Paris behielt. Bei uns steht ein Klavier im Keller, und die Österreichische Chopin-Gesellschaft gehört zu den Häusern, mit denen wir zusammenarbeiten.

Maria Wodzińska, 1836 · gemeinfrei

Sigmund Freud — historisches Porträt

Sigmund Freud

1856–1939

Freud würde hier zuhören.

Reden hilft, Pierogi auch. Ein Tisch, an dem jemand zuhört, ist in dieser Stadt eine alte Einrichtung — wir servieren inzwischen dazu.

Foto: Max Halberstadt, 1909 · gemeinfrei

Wolfgang Amadeus Mozart — historisches Porträt

Wolfgang Amadeus Mozart

1756–1791

Mozart würde vielleicht ins Tachles gehen.

Vielleicht. Wir behaupten es nicht — aber die Mischung aus Musik, spätem Abend und ordentlichem Essen hätte ihm vermutlich getaugt.

Barbara Krafft, 1819 · gemeinfrei

Historische Porträts aus gemeinfreien Quellen. Ein Augenzwinkern — keine Empfehlung dieser Herren.